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Das elegante Interieur des Zuges ist mit exquisiten Intarsien...
... und glänzenden Teakholzarbeiten gestaltet.
Die Betten sind komfortabel.
Vom Fenster blickt man auf die vorbeiziehende Landschaft.
Menschen bei der Arbeit auf den Reisfeldern
Mit 60 Kilometern in der Stunde ruckelt der Eastern & Oriental Express durch die Landschaft.
Idylle pur
Blick in den Speisewagen
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Fr. 21.10.2016, Kian K.

Eastern & Oriental Express, Singapur

Mit dem Eastern & Oriental Express nach Bangkok

 

Endlich habe ich mir meinen Kindheitstraum erfüllt: Drei Tage und zwei Nächte bin ich mit dem Eastern & Oriental Express von Singapur nach Bangkok gereist. Ein fantastisches Abenteuer.

 

So mancher Sonntagnachmittags-Film meiner Kindheit ist mir bis heute in Erinnerung geblieben. Vor allem Meisterdetektiv „Hercule Poirot´s“ Reise im Orient-Express beflügelte damals meine Fantasie. Eine genau so exotische Reise wollte ich auch einmal unternehmen, nämlich mit dem Eastern & Oriental Express.

 

Treffpunkt unserer Reise ist das berühmte Raffles Hotel im Zentrum von Singapur. Während wir uns mit Gurkensandwiches und einem Glas Singapore-Sling stärken, wird unser Gepäck verstaut. Nach einer Sightseeing Tour im Kleinbus durch die Fünf-Millionen-Metropole erwarten uns livrierte Diener an einem privaten Gleis des Bahnhofs. Und hier steht er, unser Eastern & Oriental Express. Unsere „State Cabin“ gleicht genau dem, was man sich unter einem königlichem Privatzug vorstellt: dicke Teppiche, Holz-Intarsien, Seidenstoffe, Kristall-Leuchter und auch ein kleines Bad mit einer Schale duftender Jasminblüten. Unter Ruckeln setzt sich der Zug in Bewegung.

 

Eine Zugreise in dieser historischen Schmalspurbahn ist vor allem eine Entdeckung der Langsamkeit: Mit nur 60 Kilometern in der Stunde bewegen wir uns durchs Land. Wir lassen den vorbeiziehenden Dschungel auf uns wirken. Die Landschaften sind sehr abwechslungsreich: In Malaysia dichter Dschungel, kleine Dörfer. Die Cameron Highlands später in Thailand dominieren Reisfelder und schroffe Felsen.

 

Gourmetküche im Speisewagen

 

Das Abendessen wird im gediegenen Barwagen serviert. Die Gäste erscheinen in Abendgarderobe, zum Glas Champagner spielt ein Pianist, unbeeindruckt vom leichten Schwanken, einige Klassiker des Jazz. Ein französischer Gourmetkoch verwöhnt die Gäste anschließend in den zwei Speisewägen mit einer Mischung aus leichter internationaler und asiatischer Küche. In der Kabine erwarten uns danach zwei bequeme Betten, und das Ruckeln des Zuges wiegt uns satt und champagnerseelig in den Schlaf.

 

Zwei Exkursionen beinhaltet die Reise: In Malaysia besichtigen wir einen Sultanpalast und eine Moschee. Am zweiten Tag steht eine Exkursion zur berühmten „Brücke am Kwai“ auf dem Programm. Die Führungen sind erstklassig und die Besuche kurzweilig. Auch, weil die beflissenen Zugmitarbeiter alles bis ins kleinste Detail organisiert haben.

 

Nach zwei Nächten und drei Tagen haben wir das Ziel unserer Reise erreicht: den historischen Bahnhof von Bangkok. Auf der Terrasse des nahen Mandarin Oriental Hotes lassen wir am Chao Phraya Fluss zusammen mit den anderen Zugreisenden die Eindrücke der vergangenen Tage Revue passieren.