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Fr. 12.06.2020, Udo S.

die HOCHKÖNIGIN Magic Mountain Resort, Maria Alm

Infinity-Pool mit Naturkino

 

Das im Dezember 2019 neu eröffnete Magic Mountain Resort „Die Hochkönigin“ ist ein Herzensprojekt der Familie Hörl, die schon seit Generationen in dieser traumhaften Gegend heimisch ist. 40 Jahre lang hatten Josef und Hildegard Hörl erfolgreich und mit Leidenschaft das Hotel Thalerhof im Zentrum von Maria Alm geführt. Dann musste etwas Neues her, in das auch die vier Kinder Sepp, Marina, Stefanie und Thomas ihre Talente einbringen konnten. Und so wurde das bestehende Gebäude mit einem Neubau zum 4-Sterne-Superior Resort „Die Hochkönigin“ erweitert, das mit einem 2.000 Quadratmeter großen Spa-Bereich neue Maßstäbe in der örtlichen Hotellerie setzen will: Ein Resort, das schick und modern, aber gleichzeitig auch gemütlich und bodenständig sein will – ­ mit einer besonderen Herzlichkeit.

 

Großzügige Suiten zum Wohlfühlen

 

Als ich in der Hochkönigin eintreffe, ist es bereits Abend und die blaue Beleuchtung des Neubaus und des Infinity Pools auf dem Dach sorgen für eine mondäne Stimmung vor der eindrucksvollen Bergkulisse. „Naturkino“, nennen die Hörls das, was sich jeden Tag vor den großen Glasfronten abspielt und niemals so ist wie am Tag zuvor. Und genau dieser Ausblick zeichnet das Hotel aus: Holz, Stein, Filz – die Materialien kommen aus der Umgebung und verbinden die Natur und den Charakter der Region mit dem Innendesign des Hotels. 

Insgesamt verfügt der neue Teil des Hotels über 44 stylische Suiten, bei denen bereits die kleinste (Comfort Suite) großzügige 43 Quadratmeter umfasst. Massive Holzfußböden, hochwertige Betten, Design-Relaxchairs und ein edel ausgestattetes Bad mit einer zusätzlichen Regendusche sowie eine separate Toilette sorgen für ein angenehmes Wohnerlebnis. Wer sich etwas Besonderes gönnen möchte, kann auch die Penthouse SPA Suite mieten, bei der man den Komfort einer Doppelbadewanne mit Lichteffekten sowie einer eigenen Panorama-Zirbensauna mit Bergblick genießen kann. Die Penthouse Family & Friends Suite bietet auf 109 Quadratmetern gleich zwei separate Schlafzimmer und ist damit die ideale Luxussuite für Familien und Freunde. 

Ich bin mit meiner Begleitung in der Sky Suite auf der obersten Etage untergebracht. In dem großzügig ausgestatteten Wohn-Schlafstudio im Lodge-Stil fällt mir sofort der Geruch von Zirbenholz positiv auf, der für einen erholsamen Schlaf sorgen soll. Und in der Tat schlafe ich in der Hochkönigin wie ein Baby, was natürlich auch an den täglichen Wanderungen und dem abendlichen Menü mit Weinbegleitung liegen kann.  

 

Wander- und Skiparadies

 

Im Sommer ist Maria Alm ein Paradies für Wanderer und Biker. Die zahlreichen Touren, Themenwegen und Trails bieten von der Kräuter- und Almwanderung bis hin zum 74 km langen Königsweg für Weitwanderer schier endlose Möglichkeiten. Wir haben das Glück, dass Hotelchefin Hildegard Hörl am nächsten Tag mit uns und anderen Gästen eine Schnuppertour auf den benachbarten Prinzenberg Natrun unternimmt. Rund eine Stunde dauert die Wanderung vom Hotel, bei der Hildegard Hörl, die auch eine Lizenz als Wanderführerin besitzt, über die benachbarte Bergwelt berichtet und uns Attraktionen wie den Waldrutschenpark und den Waldseilgarten zeigt. 

 

Mein Blick bleibt immer wieder an den Feldwänden des Steinernen Meers hängen. Zwischen zwei Gipfeln liegt auf 2.200 Meter die Alpenvereinshütte Riemannhaus, über die jedes Jahr nach dem Bartholomä-Tag die Almer Wallfahrt von Maria Alm zum Königssee stattfindet. Tausende Besucher feiern beim Riemannhaus nach einem strapaziösen Aufstieg über den steilen Steig einen  gemeinsamen Gottesdienst, bevor sie ihren Weg durch das Steinerne Meer beginnen. Ich musste die Tour einmal abbrechen und bin seitdem fest entschlossen einen erneuten Versuch zu wagen.

 

Unsere Tour auf den Prinzenberg ist dagegen mehr ein Bergspaziergang, allerdings mit 360-Grad-Rundumblick beim traumhaft gelegenen Prinzensee. Nach unten geht es mit der Natrunbahn, die auch zahlreiche Mountainbiker nutzen, um sich den Bikeparcour Flowtrail herabzustürzen. Mit der Hochkönigcard, die Hotelgäste während ihres Aufenthalts gratis dazu bekommen, ist die Nutzung der Sommerbahnen und zahlreicher touristischer Attraktionen kostenlos.

 

Übrigens ist das schneesichere Maria Alm auch ein beliebter Wintersportort. Skifahrer können von der Hochkönigin aus direkt auf die Pisten von Ski amadé – einem der größten Skigebiete in ganz Österreich mit fast 800 Pistenkilometern starten. Stefanie Geisler-Hörl, Mit-Gastgeberin und ehemalige Skirennläuferin, nimmt jeweils Montagvormittags Gäste auf eine ganz besondere Skirunde mit. Daneben kommen natürlich auch Langläufer und Winterwanderer voll auf ihre Kosten. 

 

Wellness in neuen Dimensionen

 

Egal zu welcher Jahreszeit, der Besuch des 2.000 Quadratmeter großen SPA-Bereichs in der Hochkönigin sorgt gerade nach einer körperlichen Anstrengung für Erholung und beste Laune. Besonders das Schwimmen im Outdoor-Infinity-Pool hat es mir angetan. Das Relax-Becken daneben dient gleichzeitig als Whirlpool und bietet einen fantastischen Blick auf die Bergwelt und mein alpines Wunschziel, das Riemannhaus. Drei Stockwerke, vier Pools, verschiedene Schwitz- und Relax-Attraktionen lassen für den Gast keinerlei Wünsche offen. Angenehm ist auch, dass es einen eigenen Erwachsenenbereich sowie ein Familiy-Spa gibt. Somit kommt jede Gästegruppe auf ihre Kosten. Schließlich will die Hochkönigin Familien und aktive Genießer gleichermaßen ansprechen. Dazu zählen auch der Panorama-Fitnessraum sowie ein Yoga- und Bewegungsraum, in dem ein wechselndes Programm angeboten wird. 

 

Von allem nur das Beste …

 

Mit diesem Grundsatz wählt die Küche der Hochkönigin die hochwertigen Zutaten aus, bevor Juniorchef Thomas Hörl zu zaubern beginnt. „Essen soll ein Erlebnis sein. Die Gerichte müssen auf allen Ebenen überzeugen“, lautet sein persönlicher Anspruch. Die Frage nach der Regionalität und Saisonalität stellt sich dabei erst gar nicht – sie kommen vom eigenen Bio-Bauernhof der Familie, das Ebengut.

 

Unser 6-Gänge-Feinschmeckermenü, das es auch vegetarisch gibt und im Zimmerpreis enthalten war, reicht von hausgemachter Focaccia mit Bergbauernbutter, über Spargel-Erdbeersalat mit Steak-Hüften bis hin zur Carfiolcremesuppe und zur gebratenen Lachsforelle mit Risotto. Thomas Hörl hält sein Versprechen: die einzelnen Gänge sind raffiniert zusammengestellt und präsentiert, wirken aber nicht überkandidelt. Das gilt auch für die Nachspeise aus Pistazien-Parfait mit gepufftem Amaranth und Himbeer-Baiser, die selbst bei vollem Magen noch irgendwo Platz findet.  

 

Die Genusspension Plus, die ich dringend empfehlen kann, beinhaltet neben einem Schlemmer-Frühstücksbuffet auch einen Late Lunch sowie am Nachmittag kleine Köstlichkeiten sowie hausgemachte Säfte. In der Hochkönigin muss niemand verhungern und wer den Urlaub für eine Verbesserung seiner eignen Kochkünste nutzen möchte, kann den Sch(l)aukochkurs mit Thomas Hörl besuchen, der einmal wöchentlich für Hotelgäste kostenlos angeboten wird.  

Mehr Infos:

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