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Der Seehof
Blick auf die Terrasse
Der Balkon der Come an d. See Suite
Die Come an d. See Suite
Das Come an d. See Zimmer
Blick ins Bad mit freistehender Wanne
Die Familysuite
Die Seehof-Lounge
Die Bibliothek im Blauen Salon
Die Frühstücks-Terrasse
Die Austro Magnum Bar
Die Lounge
Der kleine Moorsee
Der Bootssteg
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Fr. 18.07.2014, Isabella F.

Der Seehof, Goldegg – Besuch 2014

Das Haus am See

 

Wer einmal im Seehof war, der ist verzaubert. Von der Landschaft, der Idylle, dem Haus. Wer einmal im Seehof war, der will auf jeden Fall wieder dorthin zurück.

 

Das Spa des Seehofs betritt man durch ein kleines Gartentor. Ein Weg führt durchs Schilf zu einem Badesteg mit Liegen und einem kleinen Holzboot. Im blaugrünen Wasser spiegelt sich die Nachmittagssonne und die umliegende Bergwelt, in der Ferne das Läuten der Kirchenglocken, ansonsten die absolute Ruhe. Vor knapp einer Stunde sind wir angereist und schon jetzt sind wir ganz angekommen. Wir lassen uns durch den Tag treiben, dösen in der Sonne, lesen im Hotelgarten und essen auf der Terrasse unter alten Kastanien hausgemachten Topfenstrudel.

 

1727 wurde der Gasthof erstmals urkundlich erwähnt, vor fast 20 Jahren haben Susi und Sepp Schellhorn den Seehof übernommen und ihn zu einem ganz besonderen Ort gemacht. Ihre Liebe zu den schönen Dingen des Lebens zeigt sich in jedem Detail. Jeder Raum, jedes Zimmer und jede Suite ist individuell eingerichtet. Unsere „come an d. see"-Suite fängt die besondere See-Stimmung wunderschön ein. Weiße, leichte Stoffvorhänge rahmen den Seeblick. Das Bad ist in den Raum integriert und nur durch Milchglas abgetrennt, das Bett so herrlich weiß und weich, dass man sich tatsächlich wie auf Wolken gebettet fühlt, wenn man am Morgen aufwacht und auf den in Nebel getauchten Moorsee blickt.

 

Ein Hotel im eigentlichen Sinne ist der Seehof nicht. Eher ein Treffpunkt für (Lebens-) Künstler und Freigeister. Hier, an der Hotelbar, am Seeufer, im Atelier, entsteht Kultur. Regelmäßig laden Susi und Sepp Schellhorn Künstler und Schriftsteller ein, zwei Monate bei ihnen zu leben. Andreas Maier schrieb im Seehof seinen Roman „Das Haus“, Thomas Glavinic „Meine Schreibmaschine und ich“ und Nina Bußmann den Roman „Große Ferien“. Im königsblauen Lesesalon des Seehofs findet man neben vielen anderen Büchern ihre Romane. Und auch Kunstwerke kann man im ganzen Haus bewundern. Gerhard Richter, Damien Hirst und Andy Warhol. Um nur einige Namen zu nennen.

 

Im Restaurant HECHT! thront eine beeindruckende, raumhohe Installation von Hermann Nitzsch an der Wand. Und auch die Speisen sind ein Meistwerk. Sepp Schellhorn kredenzt seinen Gästen eine leicht, regionale Küche – seit mehr als einem Jahrzehnt vom Guide Gault Millau mit zwei Hauben gekrönt. Dabei folgt der Küchenchef seiner ganz einen Philosophie, der r120: Alle Produkte stammen aus einem Umkreis von nur 120 Kilometern, um den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Das Brot wird im eigenen Holzofen gebacken, Gemüse und Kräuter wachsen im Garten, der Fisch wird am Morgen im See geangelt. Alles andere bezieht Sepp Schellhorn von ausgewählten Bauern und Produzenten zwischen Chiemsee und Kärnten.

 

Nicht nur das mehrgängige, fein abgestimmte Abend-Menü ist ein Genuss (besonders zu empfehlen die Schleie im Polentamantel), auch das Frühstück verdient seinen Namen "Weltklasse-Frühstück". Frisches Obst, selbst gemachte Marmelade, Wurst, Käse, Fischpasten und Rührei mit Pfifferlingen. Noch mittags sitzen die Gäste auf der Terrasse und frühstücken.

 

Und so verstreichen unsere Tage im Seehof. Mit hausgemachter Seehof-Kürbis-Marmelade und vielen Erinnerungen im Gepäck verlassen wir diesen bezaubernden Ort. Und kehren bestimmt bald wieder zurück.

 
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