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Die Gäste der „kleinen Schwester“ des Mandalay Bay Hotels können sich in diversen Pools austoben.
Nächtlicher Ausblick über die Lichter der Stadt.
Kingsize-Bett im Schlafzimmer.
Gourmettempel und Nachtclub im höchsten Stockwerk: das „Mix“.
Blick auf den Pool.
Der Hotel-Sandstrand.
Der Badetempel
Im Wellness- und Spa-Bereich darf natürlich ein Whirlpool nicht fehlen.
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Mo. 09.01.2012, Karin Z.

Delano (formerly THEHotel), Las Vegas

Las Vegas, die Stadt der Superlative, die niemals schläft, Eldorado für Vergnügungssüchtige und schnelle Jawort-Geber, schräge Hotels, Endlos-Partys in angesagten Clubs, labyrinthartig konzipierte Casinos, aus denen man nicht mehr entkommt ...

All das ging mir durch den Kopf, als ich von Los Angeles kommend das erste Mal durch die endlose Mojave-Wüste in Richtung Vegas cruiste. Kaum hatte ich das legendäre Ortsschild passiert, fand ich mich auf einem zehn(!)spurigen Highway in Richtung Downtown wieder. In diesem Moment spielte ich anfangs mit dem Gedanken, die Flucht zu ergreifen, aber die Neugier auf das „Faszinosum Las Vegas“ war größer – und auf das THEhotel at Mandalay Bay: ein Boutique-Hotel, das zu den größten seiner Kategorie weltweit zählt. Die „kleine Schwester“ des legendären Mandalay Bay gilt nach wie vor als hip und szenig. Obwohl es inzwischen zahlreiche neuere Hotels im stylischen City Centre gibt, wie zum Beispiel das Vdara, das Mandarin Oriental oder das Cosmopolitan, bevorzuge ich neben anderen Annehmlichkeiten das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Lage des THEhotel.

Jedes Mal, wenn ich dieses am Südende des „Strip“ – der legendären Hotel- und Spielmeile – gelegene, 43 Stockwerke hohe Gebäude betrete, bin ich aufs Neue überwältigt und beinahe eingeschüchtert von der schieren Gigantomanie der Nobelherberge, die sich schon an den Zahlen ablesen lässt: 5.000 Quadratmeter große Empfangshalle, 1.200 Quadratmeter großer Wellness- und Spa-Bereich, fast 4.500 Zimmer, 1.117 Suiten mit raumhohen Fenstern, mehr als ein Dutzend Restaurants (von Burger bis Bio), Bars und ein riesiger Outdoor-Bereich mit diversen Pools und eigenem Sandstrand (!).

Dass ich mich – trotz der Größe und Anonymität – immer wohlfühle, liegt am Service. Auch der ist XXL. Wie von Zauberhand werde ich meines Autoschlüssels und Gepäcks entledigt und in mein Zimmer – THESuite – geführt, das alle Erwartungen übertrifft: riesengroß, edel und puristisch designt, ausgestattet mit allen Annehmlichkeiten, die ein amerikanisches Luxushotel nur bieten kann: Kingsize-Möbel im Wohn- und Schlafbereich, DVD-Player, iPod-Station, Internetanschluss, üppigst bestückte Minibar, Kaffeemaschine sowie eine Bügel- und Schuhputzstation. Und erst das Badezimmer: mit ultragroßer Wanne (der Wassereinlauf ist einem Wasserfall nachempfunden), einer Dusche mit Rainshower, zwei separaten Toiletten und Flatscreen-TV. Ins Badezimmer ziehe ich mich am liebsten zurück, genieße ein Bad und probiere die vielen Kosmetikfläschchen der hoteleigenen Spa-Linie aus.

Entspannt und gewappnet für eine schlaflose Nacht, fahre ich mit dem Fahrstuhl zum „Mix“ im 43. Stockwerk: Hier empfängt mich das spacig anmutende Patrick-Jouin-Dekor des nach den Vorstellungen von Alain Ducasse konzipierten Gourmettempels mit angrenzender Bar und Dachterrasse. Die Location bietet den wohl sensationellsten Blick über den „Strip“ mit seinen Wahrzeichen wie der Pyramide, dem „Eiffelturm“, dem City Centre oder dem Bellagio mit seinem imposanten Wasserspiel. Während ich einen Ahi Tuna Burger à la Ducasse genieße, überlege ich mir, was ich hier die nächsten Tage alles machen möchte, und habe die Qual der Wahl: Shoppen in den angesagten Läden im City Centre, Karten für Criss Angel & Cirque de Soleil besorgen, den neuen Club Hyde im Bellagio besuchen, einen Helicopter-Ausflug zum Hoover Damm buchen, einen Tisch im Twist by Pierre Gagnaire reservieren und, und, und ... Ich mache mich erst einmal via Taxi auf den Weg ins Bellagio zum Hyde. Obwohl erst in der Silvesternacht eröffnet, hat er jetzt schon das Zeug zum Kult.

Als ich frühmorgens in mein Hotel zurückkehre, herrscht in der Lobby genau das gleiche rege Treiben wie am Nachmittag. Ich bin hellwach und gehypt dank der Extraportion Sauerstoff (in Vegas wird wohl jeder Club und jedes Casino mit Oxygen versorgt), und nur der Gedanke an mein wunderbares Zimmer hält mich davon ab, mich erneut ins Nachtleben zu stürzen. „Die Stadt, die niemals schläft“, geht es mir durch den Kopf … THEhotel mit seinen wunderbaren Annehmlichkeiten macht Schlafen trotzdem möglich.

 
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: super