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Hier thront majestätisch das Kranzbach ...
... umgeben von einer imposanten Bergkulisse
Ein Doppelzimmer im Mary Portman House
Ein Einzelzimmer im Gartenflügel
Die modernen Badezimmer
Der gelbe Salon
Das Spielzimmer
Das Restaurant mit fantastischem Blick
Die Bar
Die Panorama-Sauna
Der Ruheraum im Vitalbereich
Das Baumhaus ... für besondere Anlässe
... mit rustikalem Innenleben
Blick vom Badehaus zum Torhaus
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Fr. 09.08.2013, Karin Z.

Das Kranzbach, Garmisch-Partenkirchen

Abschalten, dem Alltag entfliehen, die Seele baumeln lassen, eins mit der Natur werden, entspannen ... Mit diesen Versprechen locken viele Hotels ihre stressgeplagten Gäste, so auch das Wellnessrefugium und Hotel Kranzbach nahe Garmisch-Partenkirchen, das ich mir für ein langes Wochenende ausgesucht habe.

 

Erwartungsvoll fahre ich die Mautstraße durch das verwunschene Elmautal hinauf zum Kranzbach und bin beeindruckt von der Szenerie, die sich mir hier bietet: Das ‚steinerne Schloss‘ thront stolz auf einem sonnigen Plateau auf 1.030 Metern, ist eingebettet in ein 130.000 m² großes Naturgrundstück und von einer imposanten, zum Greifen nahen Bergkulisse umgeben. Wow!

 

Natürlich habe ich mich im Vorfeld ein bisschen in die Historie des Hauses eingelesen, die wirklich spannend ist. Hier die Kurzfassung: 1913 erbaut von der Londoner Aristokratin Mary Isabel Portman im Stile der englischen ‚Arts and Crafts‘-Bewegung, durchläuft das Schloss Kranzbach kriegsbedingt einige Besitzerwechsel und wird 2004 von den heutigen Betreibern gekauft, höchst aufwendig saniert und in Teilen neu konzipiert.

Das Ergebnis ist ein sehr gelungener Mix aus Alt und Neu, wobei sich das Neu vornehm zurücknimmt und dem Schloss, auch Mary-Portman-Haus genannt, und der Natur die Bühne überlässt. So ist bei der Ankunft nicht zu erahnen, was sich hinter den steinernen Mauern so alles verbirgt.

 

Ich werde sehr nett und herzlich in Empfang genommen und in mein Zimmer geleitet. Bereits auf dem Weg dorthin werde ich überrascht vom ganz eigentümlichen, stilvollen Interior der großflächigen Gemeinschaftsräume, wie der Bibliothek, der Bar und dem Spielzimmer. Ich entdecke Möbel-Designklassiker der letzten 100 Jahre, wie die Egg Chairs von Arne Jacobsen, eine Chaiselongue von Poltrona Frau oder Thonet-Tische, um nur einige zu nennen. Das hätte ich in dieser Alpenidylle nicht erwartet. Mein Zimmer spiegelt diesen individuellen Mix wider und vermittelt eher das Ambiente eines Privat- denn eines Hotelzimmers. Ich find’s fantastisch und erkunde mein Badezimmer, dessen große Wanne zum Relaxen einlädt. Nette Kleinigkeit: das gelbe Kranzbach-Entchen, das mitbadet und das man auch mit nach Hause nehmen darf. Aber das muss jetzt erst mal warten, denn ich begebe mich auf Erkundungstour.

Durch einen Verbindungstrakt, vorbei an den neu in Lärchenholz errichteten Gartenflügeln, die moderne, schlicht gehaltene Zimmer beherbergen, erreiche ich den großzügig angelegten Spabereich, auch ‚Badehaus‘ genannt. Hier finde ich einen großen Vitalbereich, diverse Saunen und Yogaräume mit tollem Panorama aufgrund verglaster Fronten, schön designte Ruhebereiche, einen Innenpool verbunden mit dem großen Pool im Freien. Alles ästhetisch durchkonzipiert mit Sandstein und natürlichen Materialien. Ich lege mich auf eine der Liegen im Gartenbereich. Um mich herum nichts als Wiesen, Wälder und Berge. Ich atme die klare Luft, genieße die Stille … und ganz unweigerlich schalte ich einen Gang runter.

 

Entspannt sitze ich am Abend im Restaurant – auch hier wieder Glasfronten, die das Naturschauspiel freigeben – und lass mich mit den Köstlichkeiten verwöhnen. Kredenzt werden kreative Kompositionen (natürlich Bio), die jeden Gusto befriedigen, ob Vegetarier oder Fleischliebhaber. Die Jakobsmuscheln auf Blumenkohl-Mousseline waren richtig lecker.

Auch das Frühstücksbuffet am nächsten Morgen lässt keine Wünsche offen: Ich kann mir sogar einen Karotten-Apfel-Ingwersaft zubereiten.

 

Die Gäste wirken alle sehr entspannt und ungezwungen, was nicht zuletzt auch an den Menschen liegt, die hier arbeiten. Ganz unverkrampft gehen sie liebenswert auf meine Wünsche ein und geben dem Kranzbach das Tüpfelchen auf dem i.

Das einzige, was mich persönlich ein wenig irritiert hat, waren die unterschiedlichen Schilder und Schildchen, die einem z.B. sagen, dass man flüstern (in der Ruhezone), das Badehaus nur mit Bademantel betreten und den Korb auf dem Zimmer nur während des Aufenthalts nutzen soll. Aber ganz ohne Regeln geht es wohl auch im Paradies nicht.

 

Fazit: Drei Tage in dieser Idylle, eine gute Mischung aus Mountainbiken, Wandern und süßem Nichtstun, und ich fühle mich ein bisschen wie neugeboren. Das Hotel Kranzbach hält, was es verspricht, wenn nicht sogar noch viel  mehr, und wurde deswegen auch vom RELAX Guide 2012 mit der Höchstpunktzahl geadelt. 

Mehr Infos:

Das Kranzbach
 
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