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Geheimtipp: das Casagrande Boutique Hotel in Búzios
Vom Zimmer aus genießt man einen Rundblick über die Bucht von Búzios.
Frühstück mit unvergesslichem Ausblick
Die Einrichtung ist ein Mix aus asiatischen Möbeln, Schiffsholzboden und Aquarellbildern.
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Do. 28.06.2012, Udo S.

Casagrande Hotel Boutique, Brasilien

Auf den Spuren von Brigitte Bardot

 

Als ich mich aus dem pulsierenden Rio de Janeiro – es ist das letzte Karnevalswochenende – in Richtung Búzios auf den Weg mache, habe ich nur eine vage Vorstellung davon, was mich in dem dort reservierten Casagrande Boutique Hotel erwarten wird.

 

Natürlich kenne ich den Vergleich einer brasilianischen Ausgabe von Saint-Tropez. Brigitte Bardot hat Anfang der 60er Jahre das eine wie das andere ehemalige Fischerdorf zu einem Tummelplatz der Reichen und Schönen gemacht. Aus Dank hat die Gemeinde sie in Form einer Kupferstatue an der Promenade verewigt. Ehrlich gesagt, hat diese Vorstellung auch ein wenig meine Neugierde geweckt. Zusätzlich lockt die Erwartung auf 23 Traumstrände, kristallklares Meer sowie statistische 225 Sonnentage.

 

Nach knapp zwei Stunden Autofahrt über 170 Kilometer Schnellstraße erreiche ich das unter Brasilianern als elitär geltende Búzios. Da auf der Halbinsel nur maximal zweistöckig gebaut werden darf, verschwinden die schicken Villen und Hotels förmlich in den saftiggrünen Hügeln. Das sieht zwar anmutig aus, macht aber die Orientierung für jeden Neuankömmling zur wahren Schnitzeljagd. Das Casagrande Boutique Hotel am äußersten Ende der Halbinsel ist dabei eine besondere Herausforderung: Die fehlenden Wegweiser sorgen zumindest dafür, dass der Geheimtipp wirklich geheim bleibt.

 

Noch schnell eine letzte Anstrengung überwunden und die Rolltasche über die steilen Steinstufen zum Eingang bugsiert, dann lässt mich das Panorama sämtliche Strapazen vergessen: Die Halbinsel Búzios präsentiert sich von seiner schönsten Seite, eben wie eine schillernde exzentrische Diva. Die riesige Fensterfront meines Schlafzimmers ermöglicht einen fantastischen Ausblick auf die in der Abendsonne glitzernden Buchten, eingebettet in eine romantische Hügellandschaft. Von lautem Jet-Set à la Saint-Tropez keine Spur. Dagegen erinnert das Interieur des Casagrande sehr wohl an ein Künstlerhaus an der Côte d'Azur.

 

Das kleine Boutique Hotel mit gerade einmal zehn Zimmern wird von seinem argentinischen Besitzer persönlich geführt. Die hellen Innenräume bilden mit einer Mischung aus asiatischen Möbelaccessoires, Schiffsholzboden und Aquarellen von renommierten Künstlern eine einzigartige Wohlfühlatmosphäre. Die mit viel Liebe zum Detail gestalteten Räume mit traumhaften Rundblick über die Bucht von Búzios wecken schnell den Wunsch, sich hier dauerhaft niederzulassen, statt nur - wie in meinem Fall -  zwei Nächte dort zu verbringen.

 

Individualität wird auch am nächsten Morgen großgeschrieben: jeder Gast kann sich sein Frühstück nach persönlichen Vorlieben zusammenstellen. Sonderwünsche wie ein French Toast oder ein Spezialmüsli aus tropischen Früchten werden gerne erfüllt. Trotz der exponierten Lage des Casagrande Boutique Hotels sind es zu den Stränden wie dem Praia João Fernandes und zur berühmten Flanierstraße "Ruas das Pedras" gerade einmal zehn Minuten Spaziergang.

 

Dass eine private Atmosphäre und ein guter Service kein Widerspruch sein müssen, zeigt das Casagrande Boutique Hotel jeden Tag aufs Neue: Das äußerst freundliche Personal spricht neben Portugiesisch auch Spanisch und Englisch und ist rund um die Uhr zu erreichen. Ausflüge in die Umgebung, Mietwagen, Sportaktivitäten wie Golf und diverse Wassersportarten sowie Wellness-Behandlungen können ebenfalls über die Rezeption gebucht werden. Beach- und Pool-Handtücher sind selbstverständlich im Preis inbegriffen.

 

Ich, für meinen Teil kann Brigitte Bardot auf jeden Fall verstehen, dass sie das Fischerdorf Buzios der oft feuchtheißen Metropole Rio de Janeiro vorgezogen hat – erst Recht während des Karnevals.

 
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