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Blick aus dem Aufzug
Das Burj Al Arab
Die Lobby
Hier ist alles Gold, was glänzt.
Kaffee mit Pralinen? 70 Euro bitte.
Abtauchen und abschalten im Spa
Königlich gebettet in der Royal Suite ...
... mit entsprechend standesgemäßem Badezimmer.
Die Club Suite
Man muss nicht ins Meer – der Meerwasserpool ist viel näher.
Das Al Mahara Restaurant
Hier isst man in netter Gesellschaft von Fischen.
Wer hoch hinaus will, speist im Al Muntaha in 200 Metern Höhe.
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Mo. 16.07.2012, Roger T.

Burj Al Arab, Dubai

70 Euro für einen Kaffee? Aber klar doch.

 

Viele Gründe gibt es nicht, um im Burj Al Arab in Dubai eine „One Bedroom Deluxe Suite“ zu buchen. Denn als Nutzungsgebühr ruft das Hotel täglich knapp 1.500 Euro für das kleinste Zimmer (170 Quadratmeter) auf. Es unterstützt einen sicherlich bei einem Geschäftsabschluss in der arabischen Welt. Oder eben, wenn man bei der Frau seines Herzens Eindruck schinden möchte.


Bereits bei der Ankunft am Flughafen werden Sie noch im Sicherheitsbereich von einer Burj Al Arab-Mitarbeiterin empfangen. Ab diesem Zeitpunkt müssen Sie sich um nichts mehr kümmern. Mit einem alkoholfreien Cocktail in der Hand gehen Sie zielsicher an den langen Zollkontrollen vorbei, das Codewort „Burj Al Arab“ öffnet alle Zollschleusen und Türen. Das wird sich auch im ganzen Urlaub nicht mehr ändern. Zu empfehlen ist in jedem Fall das Honeymoon-Paket, denn nur dann werden Sie mit einem weißen Rolls Royce Phantom abgeholt. Die mitreisende Dame erhält einen Rosenstrauß, und in feinstes Leder gebettet geht es Richtung Hotel.


Im Burj Al Arab angekommen, erwartet Sie bereits Ihr Butler, der für Sie eincheckt, sich um das Gepäck kümmert und Ihnen knapp eine Stunde lang Ihr Zimmer erklärt. Von da ab können Sie jeden nur erdenklichen Wunsch äußern, und er wird in kurzer Zeit erfüllt. Bei ganz ausgefallenen Wünschen fragt der Butler lediglich: „Do we have your credit card on file?“ Wenn Sie diese Frage bejahen, gibt es keine Grenzen mehr. Bei der Erfüllung Ihrer Wünsche und der Rechnungshöhe.
Das Zimmer, prunkvoll mit Gold und edlen Materialien bestückt, ist zweistöckig. Es steht ein kleines Büro mit Laptop, Fax und Drucker bereit, im Bad für sie die komplette Serie Hermès Kelly Caleche und für ihn Terre D´Hermès im 200-ml-Flakon. Den können Sie übrigens beim Auszug mitnehmen.


Der Butler packt Ihre Koffer aus und putzt Ihre Schuhe. Zu empfehlen ist ein Zimmer ab Zimmernummer 1001, da Sie sich dann bereits in einer guten Höhe befinden, um Dubai überblicken zu können. Das Zimmer lässt keine Wünsche offen bis hin zum großen Spiegel über dem Bett. Am hoteleigenen Strand, den Sie in fünf Minuten mit einem Golf Cab erreichen, erwarten Sie eine Bar mit Restaurant und Ihre Liege. In kurzen Abständen kommt ein Mitarbeiter vorbei, der Früchte, Wasser, Kühlungsspray, Parfum, Eis und vieles mehr kostenlos anbietet.

 

Am Strand treffen Sie sehr viele Models. Das Burj Al Arab ist mit den Hotels Jumeirah Beach Hotel und Madinat Jumeirah verbunden. Dadurch stehen 46 Restaurants zur Verfügung. Ein Mittag- oder Abendessen bekommt man in einem der angeschlossenen Restaurants leider nicht unter 50 Euro. Im Burj Al Arab müssen Sie mit etwa 125 Euro rechnen, im Restaurant Culinary Flight mit 500 Euro. Pro Person, wohlgemerkt. Die Preisstruktur im Hotel ist sehr hoch und gewöhnungsbedürftig. Für einen Kaffee mit einigen Pralinen wird man mit 70 Euro zur Kasse gebeten. Das Hotel lädt zum Träumen und Staunen ein, zeigt einem aber auch auf sehr charmante Art, dass man niemals zu dieser Welt dazugehören wird.


Wenn Sie es sich leisten können, sollten Sie zwei Tage im Burj Al Arab verbringen, dann in das Dar al Masyaf – bereits wunderbar von unserem Gast-Kritiker Knut F. beschrieben – weiterziehen und den Rest des Urlaubs dort verbringen. Empfehlenswert ist auch ein zweitägiger Abstecher in das Bab al Shams, ein Wüstenresort, knapp 50 Minuten von Dubai entfernt.

Mehr Infos:

Burj Al Arab