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Fr. 25.10.2019, Isabella F.

Boutique-Hotel Wachtelhof, Hinterthal

Lässige Eleganz trifft auf alpine Gemütlichkeit

 

Eingebettet in die Bergnaturwelt, in Hinterthal am Steinernen Meer, liegt das Boutique-Hotel Wachtelhof. Ein besonderes Refugium voller Charme und Individualität.

 

Der Wachtelhof ist kein Hotel im eigentlichen Sinne. Vielmehr ist der Wachtelhof, Mitglied der exklusiven Kollektion „Small Luxury Hotels of the World“, ein privates Refugium. Tritt man ein, steht man inmitten einer gemütlichen Lounge mit vielen Büchern, stoffbezogenen Stühlen, in der Mitte lodert der Kamin, leise Hintergrundmusik. Keine Rezeption wie in anderen Hotels. Wo ist sie denn nun, die Rezeption? Wir schauen uns suchend um, da blickt Elmira, eine Hotelmitarbeiterin mit tiefschwarzen Augen und Haaren, von ihrem Laptop auf und geht lächelnd auf uns zu. "Wie schön, dass Sie da sind!" Ganz so, als wären wir lang erwartete Freunde des Hauses. Und so werden wir uns in den folgenden Tagen auch fühlen. 

 

„Wir wollen ein Ort der Ruhe und Entspannung sein, ein Refugium mit viel Privatsphäre“, erzählt mir später Christine Hütter bei einem Cappuccino auf der Terrasse. Zusammen mit ihrem Bruder Peter Hütter hat sie den Wachtelhof vor einigen Jahren entdeckt und das leer stehende Jagdgut innerhalb von nur sechs Monaten zu einem modernen Boutique-Hotel umgebaut. Erfahrungen im Innendesign hatte Christine Hütter bereits, zusammen mit ihrem Mann, dem Florentiner Stardesigner Michele Bönan, hat sie schon viele Projekte umgesetzt.

 

Eine Hommage an die Kindheit

 

Der Wachtelhof ist etwas Besonderes. Das spürt man, wenn die Geschwister Hütter darüber sprechen. Der Wachtelhof ist ihr Herzensprojekt, er ist ein Stück Kindheitserinnerung. Christine und Peter Hütters Mutter stammt aus dem nahe gelegenen Saalfelden, hier haben die Geschwister einen Großteil ihrer Kindheit verbracht. „Es gibt so viele Hotels, die könnten überall auf der Welt sein, völlig austauschbar“, erzählt Christine. „Im Wachtelhof soll man sehen und spüren: Hier ist man in Österreich.“ Die Liebe zur Heimat spiegelt sich in jedem Winkel, in jedem Detail wieder. Edle Lodenstoffe in den österreichischen Nationalfarben Rot-Weiß, kuschelige Felle, hochwertiges Zirbenholz und feinstes Kaschmir sorgen im gesamten Wachtelhof für Behaglichkeit und ein heimeliges Gefühl.

 

Das spiegelt sich auch in der Größe des Wachtelhofs wieder: Gerade einmal 29 Zimmer und Suiten hat das Haus, was den persönlichen Charakter unterstreicht. Wir wohnen im Alpine Deluxe Room. Ein stilvoll gestalteter Wohlfühlort mit Balkon, einem sehr geräumigen Bad – meine gesamte Studentenwohnung war ungefähr so groß – und einer gemütlichen Sitzecke am Fenster mit Blick auf den vorbeiplätschernden Bach. Alles ausgestattet mit feinsten, exklusiven Stoffen und ausgewählten Möbelstücken, und – wie originell – einem Wachtelhof-Strohhut. Später werde ich einen Gast damit auf dem Kopf im Garten sitzen sehen. Ein echter Wachtelhofianer. 

 

Durch den Garten ins Spa

 

Auch ein kleines, hübsches Spa hat der Wachtelhof. Wir spazieren durch den Garten und betreten durch ein großes Holztor das „Heurigen Spa“. Keine vollautomatische Glasschiebetür mit Chipsystem wie in anderen Hotels. Einfach ein Holztor. Drinnen ist alles mit viel Holz verkleidet und mit feinsten Stoffen und Kissen ausgestattet. Eine Kräuter- und Panoramasauna laden zum Entspannen ein, außerdem gibt es draußen am Bach ein Jacuzzi. Wir machen uns auf die Suche nach den letzten, kostbaren Sonnenstrahlen dieses Tages und finden sie auf der Terrasse am Whirlpool.

 

Nach einer sehr entspannenden Nacht (liegt es am Zirbenholz, am Rauschen des Baches oder dem äußerst bequemen Boxspringbett mit feinster Damast-Bettwäsche?) gibt es eine positive Überraschung im Restaurant: kein Buffet. Stattdessen wird uns das Frühstück auf Etageren serviert. Wie stilvoll. Eierspeisen kann man sich dazu bestellen, außerdem gibt es ein kleines Buffet mit Müsli und frischem Obst.  

 

Mit der Gondel hoch hinauf

 

Gestärkt erkunden wir die Umgebung. Der Wachtelhof liegt inmitten der Dreitausender des Hochkönigmassivs. Zu Fuß spazieren wir zur Gondel und fahren ganz nach oben auf den Gipfel, wo gerade eine Hochzeit vor Traumkulisse stattfindet. Im Winter, wenn der Wachtelhof Hochsaison feiert, ist die Gegend ein Eldorado für Wintersportler. Der Hochkönig bietet beste Pistenverhältnisse, es locken 150 Pistenkilometer und eine sehr hohle Schneesicherheit. Auf Wunsch werden die Hotelgäste mit dem Golfshuttle direkt zum Lift gefahren, oben gibt’s  dann auf urigen Berghütten zur Stärkung Kaspressknödel, Schnitzel und Kaiserschmarrn. Zurück im Wachtelhof wird im „Heurigen Spa“ entspannt und danach schmökert man in der Lounge am Kamin in einem der vielen Bücher, während draußen die Schneeflocken vom Himmel tanzen. So sieht das Glück in den Bergen aus.

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