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Das Beyond befindet sich im ehemaligen Hugendubel Haus am Marienplatz
Understatiges Entrée
Das Wohnzimmer mit Bibliothek
Eine der LED Installationen
Es gibt zahlreiche Bücher und Bildbände zum Schmökern
Das gemeinsame Speisezimmer
Edle Materialien
Die Treppe hinauf zu den Schlafzimmern
Unser Zimmer Nr. 15
Zimmer Nr. 3
Zimmer Nr.12
Bestickte Kissen
Die Dachterrasse des Zimmers Nr. 20
Der Blick auf das Glockenspiel
Das Bad im Zimmer Nr. 4
Der Duschraum im Zimmer Nr.6
Hochwertige Badekosmetik
Der Barbereich mit offener Küche
Daniel Campbell bei der Arbeit
Köstliche Food-Kreationen
...mit Liebe zum Detail
Die besten Croissants der Stadt
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Fr. 18.05.2018, Karin Z.

Beyond by Geisel, München

Das etwas andere Luxus-Hotelkonzept

 

Im Vorfeld einer Neueröffnung wird ja bekanntlich viel geschrieben, werden Vermutungen angestellt und große Erwartungen geschürt. So verhielt es sich auch beim neuesten Coup der Privathoteliers Carl, Michael und Stephan Geisel – der Luxusresidenz „Beyond by Geisel“, die im November 2017 nach eineinhalb Jahren Bauzeit eröffnet wurde.

Etwas ganz Besonderes, einzigartig soll sie sein, eine neue Interpretation von Luxus, deren primäres Ziel es ist, dass der Gast sich wie zu Hause bei (sehr wohlhabenden!) Freunden fühlt, ihm (fast) jeder Wunsch erfüllt wird und er sich um nichts kümmern muss. Casual und unkompliziert soll die Atmosphäre sein, auch wenn das Interieur und Design den höchsten Qualitätsansprüchen genügt.

Klingt überaus ambitioniert und macht neugierig.

Also machen wir uns an einem Freitagnachmittag von Schwabing aus auf den Weg zum Marienplatz zu einem Overnight Stop in „Münchens exklusivster Residenz“.

 

Lässiges Understatement

 

Wie exklusiv das „Beyond“ ist, bekommen wir bereits zu spüren, als wir in einem alteingesessenen Juwelier am Rathaus nach dem Hotel-Eingang fragen und die nette Dame uns leider nicht weiterhelfen kann. Google Map sei Dank stehen wir ein paar Minuten später vor einem modernen Stahlaufzug mit dezentem Hotelschild, der uns in unser Interims-Zuhause bringt.

 

Charmante Gastgeber und ein beeindruckendes Atrium mit einmaligem Blick

 

Bereits beim Betreten wird das neue Konzept spürbar: Wir werden herzlich von Gastgeber Daniel Campbell begrüßt, der die unkomplizierte Komponente des „Freundes“, bei dem man zu Besuch ist, sehr charmant und par excellence erfüllt. Zur Begrüßung gibt es ein Gläschen Champagner an der Bar und genügend Zeit, den Blick schwelgen zu lassen.

Anstatt einer Lobby erstreckt sich vor uns ein überdimensioniertes, acht Meter hohes „Wohnzimmer“ mit stylishen und gemütlichen Sitzmöbeln. Raumhohe Bücherregale säumen die Wände und laden zum Schmökern ein. Einen spannenden visuellen Kontrast zur klassischen Bibliothek vermitteln die an den Regalen angebrachten Installationen des spanischen Künstlers Daniel Canogar: Drei große LED Screens zeigen beeindruckende Farbverläufe. Die Screens sind über einen Tabletcomputer interaktiv steuerbar und mit YouTube verbunden. Klickt man irgendein YouTube-Video, verändern sich die Farben und Verläufe auf den Screens und neue Bilder entstehen (was wir später am Abend mit selbst gewählten YouTube-Videos noch austesten dürfen).

Am Ende des Raumes befindet sich ein breites, halbrundes Dachfenster, das einen unglaublichen Blick auf das Rathaus freigibt. Selbst für Münchner ein absoluter Wow-Effekt.

 

Interior Design – edel, ausgefallen und gemütlich

 

Daniel Campbell begleitet uns in unser „Schlafzimmer“ – eines von insgesamt 19 unterschiedlich geschnittenen Zimmern, die sich über zwei Stockwerke rund um das Atrium verteilen – und überlässt uns dem Traum von einem perfekten Raumkonzept mit anspruchsvollem, modernem Interior-Design und phänomenalem Blick. Gleitende Übergänge vom Flur zum Badezimmer mit freistehender Badewanne und begehbarem Duschraum (die Bezeichnung „Dusche“ allein würde dem nicht gerecht werden) hin zum weitläufigen Schlaf- und Loungebereich mit bodentiefen Fenstern. Edle Materialien, feinste Stoffe und stilvolle Details sind perfekt aufeinander abgestimmt und vermitteln Ästhetik, Gemütlichkeit und Coolness zugleich. Hochwertige Badekosmetik von Aesop, ausgesuchte Softdrinks und feinste Schokolade sowie salzige Snacks in der Minibar runden das Luxusambiente würdevoll ab.

 

Großzügiges Food-Konzept mit ausgesuchten Weinen

 

Am liebsten würden wir diese wunderbaren Räumlichkeiten gar nicht mehr verlassen, entscheiden uns dann aber doch, unser Dinner im gemeinschaftlichen Wohn- und Essbereich zu genießen. Schließlich wollen wir ja noch ein bisschen mehr vom neuen Konzept erfahren. Und dabei spielt das Food-Paket, das im Zimmerpreis enthalten ist, eine wichtige Rolle. Die Küche ist für den Gast immer geöffnet – sprich, man kann lunchen, dinieren, snacken oder frühstücken, wann immer man möchte und beinahe auch, was man möchte. Es gibt immer eine kleine, feine Karte mit wechselnden Speisen, die von Daniel Campbell und seinem Team frisch zubereitet werden. Auf Wunsch und Voranmeldung kann man sich auch sein Lieblingsgericht bestellen oder auf die kulinarischen Angebote der nahegelegenen Geisel Restaurants Werneckhof, Königshof oder Vinothek zugreifen.

 

Wir konzentrieren uns auf die Köstlichkeiten der Hauskarte und sind mehr als begeistert von der Qualität, Frische und Zubereitung der Speisen: Salat mit gratiniertem Ziegenkäse, Rindercarpaccio und danach köstliche Spaghetti mit Scampi. Den passenden Wein finden wir in der Weinkarte, die sich sehen lassen kann. Alternativ wird auch ein offener Wein angeboten, der zum Kulinarik-Paket gehört. Wenn man möchte, kann man sich diesen im Weinzimmer jederzeit auch selbst holen und mit aufs Zimmer nehmen.

 

Es herrscht eine herrlich entspannte Atmosphäre – außer uns sind nur noch vier weitere Gäste anwesend –, und im anschließenden, sehr netten Gespräch mit dem Co-Gastgeber Robert Schröder erfahren wir noch das ein oder andere Detail zum „Beyond“, zu den Gästen und auch zu der Möglichkeit, das „Beyond“ im Ganzen zu mieten – für eine Firmenpräsentation oder einen Familienausflug. Mit dem nötigen Kleingeld, eine wirklich zauberhafte Vorstellung!

 

Leider vergeht die Zeit viel zu schnell. Auf unserem Logenplatz im Zimmer lassen wir uns am nächsten Morgen pünktlich um 11:00 Uhr das legendäre Glockenspiel am Rathaus natürlich nicht entgehen. Für die Meisterfeier des FC Bayern wäre das Zimmer Nummer 15 übrigens auch mehr als prädestiniert.*

 

Bevor wir unser Luxusdomizil wieder verlassen, genießen wir noch ein wunderbares  Frühstück, das wir nach unseren Wünschen zusammenstellen.

Übrigens, die Croissants sind köstlich – der Teig kommt aus Paris und wird hier frisch gebacken!

Unser Resümee: Das „Beyond“ übertrifft die Erwartungen, und ein persönlicher Besuch ist mehr als empfehlenswert! Außer Sie haben bereits einen Freund, der mit einer ähnlich luxuriösen Stadtresidenz aufwarten kann.

 

 

*Anmerkung: Direkt gegenüber befindet sich auf Augenhöhe der Rathausbalkon, auf dem die Mannschaft des FC Bayern den Zuschauern am Marienplatz die Meisterschale zeigt und ihren Sieg feiert (wenn sie die Bundesliga Meisterschaft gewonnen haben ...).

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