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Luxus auf 118 Quadratmetern genießen wir in unserer Spa-Suite.
Das Schlafzimmer
Das Schlafzimmer des Premier Rooms
Im Spa im 21. und 22. Stock werden die Gäste nach allen Regeln der Kunst verwöhnt.
Der Außenpool.
Internationale und thailändische Küche wird im Restaurant Rom Sai kredenzt.
Wer japanisches Essen bevorzugt, kommt im Restaurant Taihei auf seine Kosten.
Die Aussicht im Vertigo Restaurant ist sensationell. Das Essen leider nicht.
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Mo. 28.05.2012, Carina Z.

Banyan Tree, Bangkok

One Night in Bangkok

 

Wuselige Menschenmassen, hupende Tuk-Tuks, der Geruch nach fremdartigem Essen an jeder Ecke – so aufregend Bangkok ist, so anstrengend kann es sein. Doch es gibt einen Ort, an dem dieser aufregende Moloch zu einem magischen Paradies wird: die Dachterrasse des Banyan Tree, Stockwerk 62.

Drei Wochen sind wir mit dem Rucksack durch Thailand gereist, per Bus, per Flugzeug, per Boot, von Insel zu Insel. Jetzt lechzen wir nach einer Oase der Ruhe, der Sauberkeit und Entspannung. Ein Taxi bringt uns vom Flughafen in 40 Minuten durch das Wolkenkratzerviertel Bangkoks zum Banyan Tree – und schon nach wenigen Minuten wissen wir: Hier sind wir richtig. Das Personal am Eingang streift uns duftende Bänder aus Jasminblüten über die Hände, unsere persönliche Betreuerin führt uns in eine elegante, großzügige Lounge. Bei einem Drink auf der Couch planen wir unsere Zeit im Hotel – ein romantisches Candlelight-Bad mit Rosenblüten, dazu Wein und Snacks in unserer Suite, mitten in der Nacht? Kein Problem, hier hat der Service keinen Feierabend. Zumindest für Gäste unserer Zimmerkategorie.

Und dann die Suite. Wir haben uns für das Spa-Modell entschieden: 118 Quadratmeter, ein eigener Wellnessraum mit zwei Massageliegen, Kaffeebar, Gästetoilette, einer Sitzecke, die so kuschelig wie stylish ist. Die warmen Beige-Braun-Töne harmonieren mit den schlichten asiatischen Skulpturen in Gold und dunklem Holz. Auf dem Tisch stehen exotische Früchte, Ma-Muang, Lam-Yai, Lang-Sard: Ein Heftchen erklärt dem Europäer, was er da mit dem Dessertbesteck aus Silber verspeist. Im Schlafzimmer warten lila Orchideen auf uns, auf dem weichen Bett liegen fünf kleine Probekissen – hart, weich, schaumig, wir entscheiden uns für „curved foam“. Im riesigen Marmorbad, nur die Wanne ist enttäuschend klein, stehen zwei verschiedene Bademäntel für jeden bereit: goldene Seide oder schwarze Ornamente auf weißer Baumwolle? Wir wickeln uns in den wärmeren, denn wie so oft in Asien kühlt die Klimaanlage zu stark. Wir ziehen die Vorhänge zurück und genießen von der Couch aus die atemberaubenden Farben des Sonnenuntergangs. Geht es besser? Ja!

Es klingelt an der Tür, drei Mitarbeiterinnen der Wellnessabteilung werden uns jetzt verwöhnen. Es ist unglaublich bequem, für die 90-minütige Massage das Zimmer nicht verlassen zu müssen, sondern nur nach nebenan in den Spa-Raum zu gehen. Die Frauen waschen unsere Füße in Rosenwasser, wir wählen das Aroma des Öls – und vergessen die Zeit bei der besten Massage, die wir beide bislang hatten. Als wir langsam wieder zu uns kommen, sind wir alleine, nur noch die leise Musik im Hintergrund, im Wohnzimmer dampft schon Zitronengrastee, den wir (selbstverständlich) vorher ausgewählt hatten. Besser geht's nicht – doch, es geht.

Denn obwohl wir spät dran waren mit der Reservierung, bekommen wir einen Tisch im Vertigo, dem berühmtesten Restaurant des Hotels, oben auf dem Dach. Inzwischen ist es dunkel; nachdem wir die letzten Stufen hinaufgestiegen sind (der Aufzug geht nicht bis ganz oben) und uns einmal um die eigene Achse gedreht haben, können wir es nicht fassen: Bangkok, der Moloch, plötzlich ein Lichtermeer ohne Grenzen, die Luft frisch, die Hitze verschwunden! Das Restaurant ist kaum beleuchtet, die Kellner bringen mit der Karte kleine Taschenlampen. Dieser Platz ist perfekt – aber leider nur, bis der Wein und das Essen kommt. Für thailändische Verhältnisse und auch im Vergleich zu den Zimmerpreisen, ja sogar im Vergleich mit gehobener deutscher Gastronomie ist das Angebot sehr teuer, zu teuer. Der Weißwein viel zu warm, die Spargelsuppe fad, das Wagyu-Steak zäh. Wie schade. Trotzdem würden wir wieder dort essen – oder mindestens in der Moonlightbar nebenan einen Cocktail trinken. Dieser Ausblick ... er verzaubert uns – und die hektische Millionenstadt  Bangkok. Das will was heißen.

Das sensationelle Frühstücksbüffet entschädigt uns für das enttäuschende Dinner. Wir nehmen die zwei Tageszeitungen, die an unserer Suite-Tür hängen, zwar mit ins Restaurant, kommen aber nicht zum Lesen, zu verlockend ist das Angebot. Der Klassiker „europäisches Brot“, Sushi, selbstverständlich jede Art von Eiern, hier fehlt nichts. Einziger Nachteil: Danach sind wir zu satt, um wie geplant in den Hotel-Pool (auf der Terrasse im 21. Stock!!!) zu springen. Genießen wir eben noch die Aussicht, vom Liegestuhl aus. Oh, wie relaxed diese Stadt sein kann.

 

Mehr Infos:

Banyan Tree