Anmeldung zu unserem luxusletter
Städte-Trip, Strand-Urlaub oder Wellness-Reise: Sparen Sie sich die lange Hotelsuche – unser luxusletter schickt Ihnen ca. 6x pro Jahr individuell ausgewählte Hotelempfehlungen. Alle Häuser sind von uns persönlich besucht und ehrlich bewertet.

Melden Sie sich jetzt für den luxusletter an – kostenlos und völlig unverbindlich.

Selbstverständlich können Sie die Einwilligung zum Erhalt des luxusletters jederzeit widerrufen, entweder durch eine E-Mail an info@luxuszeit.com oder durch einen Abmeldelink, der sich in jedem luxusletter befindet. Näheres zur Datenverarbeitung im Newsletter erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Gute Reise!
Ihr luxuszeit Team
Anmelden
*Pflichtfelder
schließen x
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre Kommentare überprüft werden.
Im Sinne der User möchten wir nur Kommentare veröffentlichen, die für die Bewertung der jeweiligen Hotels hilfreich und informativ sind.
 
 
Blick auf den 4-Seasons-Outdoorpool, den Bergsee und den Sauna-Natursee
Die gemütliche Familiensuite Mountain Family Pur
Das Familienzimmer Mountain Family Plus
Das Familienzimmer Mountain Family Plus
Das großzügige Bad lädt zum Entspannen ein
Das gesamte Resort ist im charmanten alpinen Stil gehalten
Entspannung in der Adults Only Saunawelt
Täglich wechselnde Aufgüsse in der See Eventsauna
Blick aus der See Eventsauna auf den Außenbereich
See Eventsauna und Alpin Bubble
Der Sauna-Natursee
Der Bergsee
schließen x
 
 
 
 
 
Fr. 06.11.2020, Udo S.

Alpin Life Resort Lürzerhof, Untertauern

Gourmet-Resort mit Naturbadeteich

 

Gerade einmal zehn Kilometer trennen das 500-Seelen-Dorf Untertauern vom berühmten Skiort Obertauern – doch die Unterschiede könnten nicht gravierender sein. Während das 1700 Meter hoch gelegene Schneeloch Obertauern Mitte Oktober noch wie ein Retortenort im Sommerschlaf wirkt, fühle ich mich bei meiner Ankunft in Untertauern sofort heimelig. Ein paar urige Häuser gruppieren sich um eine alte Kirche, gleich am Ortsende empfängt mich das neu gestaltete Alpin Life Resort Lürzerhof mit seiner schicken Glasarchitektur. 

 

Für Autofahrer ­– und die meisten Gäste kommen aus Deutschland und Österreich mit dem eigenen Fahrzeug angereist – ist das Hotel ideal gestaltet. Mit dem letzten großen Umbau wurden drei große Tiefgaragen unter dem Haupthaus geschaffen, von denen man bequem per Aufzug in die Lobby gelangt. Dort, einem Atrium gleich, befindet sich die neue Rezeption, an der ich freundlich begrüßt werde und alle notwendigen Infos für die nächsten zwei Tage erhalte. Natürlich darf auch der obligatorische Begrüßungsdrink nicht fehlen.

 

Der erste Eindruck überzeugt auch architektonisch: Die Mischung aus Holzwänden, Steinböden und viel Glas wirkt sehr edel und transparent. Über vier Monate lang war der Lürzerhof für die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen geschlossen. Dabei wurden zwei Drittel der insgesamt 60 Zimmer renoviert und neu eingerichtet. „Der alpine Lifestyle dieser Tage hat nun überall Einzug gehalten“, freut sich Hotelchef Harald Habersatter. Dazu zählen klare Linien, gemütliche Materialien und warme Farben. Das Zimmerangebot reicht vom einfachen Doppelzimmer (Mountain Classic) für 141 Euro pro Person und Nacht bis hin zu diversen Suiten und Appartements für Familien und Paare, die sich etwas Besonderes gönnen möchten. So verfügt die 161 Quadratmeter große Suite „Spirit of Tauern“ über eine private Sauna. 

 

Ich habe die rund 68 Quadratmeter große Tauern Suite mit einem riesigen Balkon mit Blick auf den Natursee gebucht. Maximal vier Personen können hier nächtigen. Ideal sind jedoch aufgrund des offenen Raums zwei Gäste. Um einen optimalen Schlaf zu gewährleiten, bietet das Hotel einen besonderen Service: Matratzen und Kissen auf Wunsch ausgetauscht werden. Ich habe allerdings auch in der Originalausstattung gut geschlafen und das zusätzliche Zirbenkissen nur aus Interesse bestellt. Neben der üblichen Ausstattung in dieser Kategorie mit Nespresso-Kaffeemaschine, Doppelwaschtisch und begehbarer Dusche mit Schwallbrause begeistern mich besonders die freistehende Badewanne und die beiden Infrarot-Stühle. 

 

Premium Spa mit Naturseen

 

Herzstück des neuen Hotels ist der auf 4.000 Quadratmeter erweiterte Spa- und Wellnessbereich. Neun Relax-Bereiche, sieben Saunen und Dampfbäder, sechs Pools und einer der größten Naturbadeteiche ­– der Bergsee – bieten Genuss für alle Zielgruppen. Während der Nacktbereich mit Naturteich und großem Whirlpool den Erwachsenen vorbehalten ist, haben Familien mit Kindern ein eigenes Stockwerk mit Terrasse und Infinity-Pool.

 

Besonders stolz ist Harald Habersatter auf seine Infrarot-Sauna, die in Form eines Kinos gebaut wurde: „Ich liebe die Infrarot-Wärme nach dem Sport. Um eine gute Wirkung zu erzielen, benötigt man aber genug Zeit. Und damit es unseren Gästen in der Zwischenzeit nicht langweilig wird, haben wir uns zur Unterhaltung das Kino ausgedacht.“      

 

Das Thema Entertainment nimmt für den Hotelchef generell einen wichtigen Stellenwert ein und war einer der Hauptgründe für die Erweiterung des Hotels. „Unser Alleinstellungsmerkmal ist die Natur in Verbindung mit unserem Wellnessbereich. Wir müssen unsere Gäste aber auch bei schlechtem Wetter im Haus unterhalten“, erklärt der Hoteldirektor. Schließlich habe man hier keine Shops und Läden zum Bummeln wie in Obertauern. „Für die meisten Gäste ist Zeit das kostbarste und wir wollen ihnen dabei helfen, diese sinnvoll zu gestalten“, betont Habersatter. Dazu zählt natürlich auch ein Fitnessraum und die eine moderne Bowlingbahn, die auch für externe Events gemietet werden kann.

 

Doch bei schönem Wetter überwiegen natürlich die Outdoor-Aktivitäten. Schließlich lockt die Salzburger Bergwelt ganzjährig mit ihrer unvergleichlichen Natur. Viele Aktivitäten können direkt vom Hotel aus gestartet werden. Ein kostenloser Wandershuttle und der Gratis-Skibus nach Obertauern erlauben den Gästen, das Auto in der Garage zu lassen. Die Wander- und Bikeführer des Hotels stehen den Gästen beim wöchentlichen Aktivprogramm und beim Erkunden der Umgebung zur Seite. Ein besonders beliebtes Ausflugsziel ist die familieneigene Gnadenalm, die zu Fuß in rund 45 Minuten bergauf erreicht wird.

 

Ich habe mir zum ersten Mal in meinem Leben ein E-Mountainbike ausgeliehen, da ich den ersten Tag etwas entspannter angehen will. Es wird für mich ein Schlüsselerlebnis: Ich erklimme die Passstraße dank des 500-Wattstunden-Akkus ohne große Anstrengung und erreiche bereits nach zehn Minuten die vier Kilometer entfernte Alm. Die im Hotelpreis inkludierte Jause habe ich mir jetzt noch nicht verdient. Ich radele also weiter zum Johanneswasserfall, einem grandiosen Naturschauspiel, bei dem das Wasser 60 Meter in die Tiefe rauscht. Anschließend gönne ich mir eine Pause in der traumhaft gelegenen Gnadenalm. Hier können die Gäste mehrmals die Woche ihr Dinner alternativ zum Hotelmenü genießen. Im Winter ist die Gegend rund um die Alm ein schneesicheres Langlaufgebiet. Ich habe nach meiner Brotzeit wieder genug Energie, um noch die Tauernalm per E-Bike zu erkunden. Kurz vor Sonnenuntergang mache ich mich dann auf dem Heimweg, um vor dem Gourmet-Menü noch eine Runde im Spa zu genießen.         

 

Gourmet-Hotel mit erweiterter Halbpension

 

Mit dem neuen Zusatz „Alpin Life Resort“ wollte Hotelchef Haberstatter betonen, dass der Lürzerhof in seiner neuen Ausrichtung ein Gourmet-Hotel ist. Nahezu alle Gäste buchen daher die erweiterte Halbpension, auch Gourmet-Pension genannt. Diese beginnt mit einem Schlemmer-Frühstücksbuffet von 7:30 bis 11 Uhr mit Spezialitäten aus der Region und frisch zubereiteten Eierspeisen. Bereits um 12:30 Uhr (bis 17 Uhr) beginnt das Mittags- und Nachmittagsbuffet inklusive Show Cooking und kostenlosen alkoholfreien Getränken. Highlight ist allerdings das 6-Gänge-Gourmetmenü, das ab 18:30 Uhr am Platz serviert wird. Der ungarische Küchenchef Németh Balázs versteht sich darauf, die österreichische Traditions-Küche mit höchster Handwerkskunst neu zu kreieren. Ich habe aus den vier zur Wahl stehenden Hauptgerichten Beiried vom Rind mit Senfkruste, Karstoffelstrudel, Kerbel und Jus gewählt – und es nicht bereut. Obwohl ich gerne auch den Tilapia im Tempurateig mit Spitzkraut-Coleslaw oder die klassischen Schupfnudeln mit Hirschgulasch probiert hätte. 

 

Bei der Weinauswahl kann man sich übrigens entspannt auf Sommelière Elisabeth verlassen, die aus einer großen Auswahl an Wein-Raritäten im Hotelkeller schöpfen kann. Anstelle eines Mineralwassers sollte man nicht nur aus Nachhaltigkeitsgründen lieber das Lürzerhof-Wasser genießen, das aus einer eigenen Quelle geschöpft wird. Chefsache und ebenfalls ein absolutes Muss sind die von Harald Habersatter selbst gebrannten Destillate aus Haselnuss, Himbeere, Schlehe, Holunder und vielem mehr. 

 

Ich habe den mit vielen Eindrücken und Genüssen vollgepackten Tag an der Hotelbar mit einem Gin-Tonic ausklingen lassen – natürlich mit einem Gin aus der hoteleignen Brennerei. Und der ist nur einer von vielen Gründen, um dem Lürzerhof bald einmal wieder einen Besuch abzustatten.  

Mehr Infos:

Zum Hotel