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Das Al Qasr Hotel von außen
Die Anlage liegt inmitten eines weitläufigen Landschaftsparks mit Wasserstraßen.
Die Al Fayrooz Lounge lädt zum Relaxen ein.
Blick in das Deluxe-Zimmer
Die Superior-Junior-Ocean-Suite
Die Royal Suite
Der Pool
Das prächtig eingerichtete Arboretum Restaurant
Die Anlage beeindruckt mit 44 Restaurants und unzähligen Boutiquen
Das Pai Thai Restaurant liegt direkt am Wasser.
Blick in die Koubba Bar
Im Souk wird das Märchen von 1001 Nacht wahr.
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Fr. 06.02.2015, Daphne E.

Al Qasr Hotel, Dubai

Der Zauber des Orients

 

Dubai – die Wüstenmetropole war für mich bisher nur ein Dreh- und Angelpunkt zwischen West und Ost. Ein Flughafen, ein Duty Free, eine Verschnaufpause auf dem Weg nach Asien. Die Stadt an sich war für mich eigentlich immer nur eine große Baustelle. Bisher, denn aus einem lästigen mehrtätigen Zwischenstopp wurde der beste, luxuriöseste und spektakulärste Hotelaufenthalt, den ich je erlebt habe. Was meine Meinung geändert hat? Das Al Qasr Hotel, das zu Recht übersetzt „Der Palast“ bedeutet. Es ist das Juwel inmitten des Madinat Jumeirah Resorts, direkt am Jumeirah Strand gelegen, und gegenüber des bekannten Schwesterhotels Burj al Arab.

 

Der perfekte und aufmerksame Service, in dessen Genuss ich den gesamten Aufenthalt über komme, beginnt schon am Flughafen. Ein hoteleigener Fahrer, der angezogen ist wie für ein Gala Dinner, kümmert sich um mein Gepäck, versorgt mich mit eisgekühltem Wasser und chauffiert mich in einer angenehm temperierten Limousine zum Ziel.

 

Schon von Weitem kann man die Madinat Jumeirah Anlage sehen. Ich bin beeindruckt von der osmanischen Bauweise und den Dimensionen, aber auch ein wenig eingeschüchtert und besorgt wegen der Größe des Hotels. Die Sorge stellt sich jedoch als völlig unbegründet dar: Das Al Qasr ist so weit wie nur irgend möglich entfernt von Massenabfertigung und überfüllten Stränden.

 

Das wird bereits beim Check-in deutlich: Kurz nach Betreten der imposanten Lobby werde ich von einer deutsch sprechenden Dame in Empfang genommen. Woher diese meinen Namen und meine Nationalität kennt, bleibt mir bis heute ein Rätsel. Ich frage nicht nach, zu sehr bin ich damit beschäftigt, die Eindrücke um mich herum zu verarbeiten. Ich nehme ein Erfrischungsgetränk und ein heißes Tuch entgegen, während der Check-in für mich erledigt wird. Die Empfangsdame erklärt mir höflich und zuvorkommend alle Hotel Facilities und führt mich in mein Zimmer. Sie plaudert mit mir, als wäre ich hier Stammgast, es ist fast so, als ob ich zu Gast in meiner eigenen Sommerresidenz wäre.

 

Doch nicht nur das Interior und der Service haben mich schon nach so kurzer Zeit völlig überzeugt: Das Bett ist wohl das bequemste und kuscheligste, in dem ich bis dato gelegen bin. Fast bin ich dazu geneigt, einfach liegen zu bleiben, doch das Meer und der zwei Kilometer lange Privatstrand gewinnen das Rennen. Am Beach Club wird mir sofort eine Liege hergerichtet mit Kissen und Handtüchern, und es wird kostenlos frisches Obst serviert. Die komfortablen Liegen mit Schirm stehen sehr weit auseinander, was absolute Ruhe und Entspannung für mich bedeutet. Keine zwei Stunden sind zwischen der Landung am Flughafen und dem Strandbesuch vergangen, und ich bin schon völlig im Genuss- und Abschaltmodus.

 

Zugegeben: Ein Nachteil der Hotelgröße ist, dass die Wege hier nicht gerade kurz sind. Allerdings wird auch daraus ein angenehmes Erlebnis: Das Al Qasr Hotel liegt in der Mitte einer Anlage, die aus drei verschiedenen, aber dennoch zusammenhängenden Hotels besteht, die eingebettet sind in einen weitläufigen Landschaftspark mit angelegten Wasserstraßen. Man gelangt zu Fuß, mit dem Caddy oder über die Wasserstraßen zum Hotel, zum Strand und zu dem Souk mit seinen vielen Boutiquen und Restaurants. Ich entscheide mich für die Bootsfahrt und erkunde von den Wasserstraßen aus den Rest der Anlage. Alles ist sehr beeindruckend und märchenhaft, fast wie in einer eigenen Welt. Das Märchen aus 1001 Nacht wird hier Wirklichkeit.

 

Beim Abendessen habe ich die Qual der Wahl. Ganze 44 Bars und Restaurants stehen zur Auswahl. Ich beschließe, erstmal durch den riesigen Souk mit den verschiedenen Boutiquen und Ständen der Anlage zu bummeln, und entscheide mich dann spontan für das Magnolia Restaurant. Hier genieße ich mediterrane Bio-Gerichte und beobachte die Einheimischen. Viele von ihnen mischen sich unter die Hotelgäste und schlendern durch den Souk und die Restaurants, was dem Hotel eine gewisse Authentizität verleiht. Natürlich herrscht auch hier eine Art-Disney-World-Flair, denn alles ist künstlich angelegt und nachgebaut. Aber anders als in den anderen arabischen Destinationen, fühle ich mich in dem Souk nicht abgeriegelt und abgeschnitten von der realen Welt. Hier mischen sich die Kulturen, die Einheimischen, die Besucher und die Nationalitäten auf angenehme Weise.

 

Am nächsten Morgen erwache ich völlig erholt und freue mich auf das Frühstück. Hier ist ein kleiner Kritikpunkt zu finden: Die Auswahl der Speisen ist sehr auf den arabischen und asiatischen Gast zugeschnitten. Es gibt nur eine übersichtliche Auswahl an europäische Speisen, dafür dominieren Sushi, Sashimi und Suppen in allen Variationen. Das ist nicht wirklich störend, außer man hat wie ich morgens einen empfindlichen Magen und eine noch empfindlichere Nase. Gezwungenermaßen muss ich ein wenig Abstand vom Buffet nehmen, so dass das Frühstück eher ein kurzes Vergnügen ist.

 

Dafür hat mich das Hotel in allen anderen Punkten auf ganzer Linie überzeugt: Strand, Meer, Service, Stil, Architektur, Design und Ambiente. Alles einfach perfekt. Das Al Qasr hat alle Luxustempel, die ich bisher besuchen durfte, in den Schatten gestellt. Dubai ist vielleicht nicht meine Lieblingsstadt, aber das Al Qasr zählt auf jeden Fall zu meinen Lieblingshotels.

 

Fotos: Jumeirah Group

Mehr Infos:

Al Qasr Hotel
 
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