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Das 25hours Hotel Bikini Berlin liegt im Herzen Berlins zwischen Zoo und Gedächtniskirche.
Die Rezeption im dritten Stock erinnert mehr an eine Bar als an ein Hotel.
Coole, chillige Atmosphäre in der Lounge
Jede Ecke, jeder Raum erzählt eine kleine Geschichte.
Blick in ein Jungle Zimmer
In jedem Zimmer wohnt ein kleiner Affe.
Sehr cool: Manche Zimmer haben eine Hängematte vor dem Fenster.
Das 25hours Hotel Bikini Berlin liegt im denkmalgeschützten Bikini Haus, in dem man sehr gut shoppen kann.
Der Eingangsbereich
Das Restaurant Neni ist nicht nur bei Hotelgästen beliebt.
Blick von der Restaurant-Terrasse auf Berlin
Die Monkey Bar ist ein begehrter Hotspot.
Das DJ Pult
Im dritten Stock ist nicht nur die Rezeption, sondern auch ein kleines Café.
Am schwedischen Ofen kann man gemütlich Zeitung lesen.
Chill Out Area im Großstadtdschungel
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Fr. 10.03.2017, Isabella F.

25hours Hotel Bikini Berlin

Im Großstadtdschungel

Cooles Design, coole Leute, coole Beats: Im 25hours Hotel Bikini Berlin ist alles so hip, modern und kreativ wie die Stadt selbst. Hier abzusteigen, ist ein kleines Abenteuer. Willkommen im Großstadtdschungel!

Mein Taxi hält in zweiter Reihe direkt vor dem 25hours Hotel Bikini Berlin, im Herzen der City West zwischen Zoo und Gedächtniskirche. Der Abendverkehr rauscht an uns vorbei, die Lichter der Autos leuchten mit denen der vielen Läden und Restaurants um die Wette. Vor dem Eingang des Hotels warten junge, gestylte Menschen darauf, in die angesagte Monkey Bar des Hotels im zehnten Stock gelassen zu werden. Ich ziehe an ihnen vorbei (als Hotelgast werde ich später besondere Privilegien genießen!) und checke an der Rezeption im dritten Stock des 25hours Hotel Bikini Berlin ein. Die Einrichtung, der Sound, die Menschen, all das erinnert mehr an einen Club, als an ein Hotel. Das Abenteuer kann beginnen.

 

Neben dem Fernseher lümmelt ein Stoffaffe

 

Gespannt öffne ich meine Zimmertür im sechsten Stock – und lasse die einmalige Atmosphäre auf mich wirken. Alles ist bunt, schrill, modern. Die Wände zum Teil unverputzt, von der Decke baumeln Glühbirnen an roten Kabeln, mitten im Zimmer steht ein Waschbecken mit einem nur an Drahtseilen befestigten Spiegel. Überall gibt es etwas Besonderes zu entdecken: ein handgeschriebener Willkommensgruß mit einer Tüte voll bunter Süßigkeiten, neben dem Fernseher lümmelt ein Stoffaffe und in der Garderobe hängt eine Plastikplanen-Tasche, die ich während meines Aufenthaltes durch Berlin tragen soll, wie auf einem kleinen Zettel zu lesen ist. Und das Beste: der Blick aus dem Panoramafenster auf den Zoo und die Dächer von Berlin. Golden funkelt der Friedensengel im Abendlicht. Berlin liegt mir zu Füßen. 


Das 25hours Hotel Bikini Berlin ist kein gewöhnliches Hotel, es ist ein Erlebnis. Jede Ecke, jeder Raum erzählt eine kleine Geschichte. Erst 2014 hat das Hotel, Mitglied der Design Hotels™, in dem denkmalgeschützten Bikini Haus eröffnet. Das Team um Designer Werner Aisslinger wollte eine Hotelwelt schaffen, die mit den Gegensätzen von Natur und Kultur spielt. „Urban Jungle“ lautet dabei das umfassende Designthema. Damit wird auf die unmittelbare Nähe zum Tiergarten angespielt. Das Affenhaus war im Übrigen auch Namensgeber der Monkey Bar.


Wie im Großstadtdschungel fühle ich mich im 25hours Hotel Bikini Berlin. Überall im Haus grünt und blüht es (leider nicht alles echt). Im Restaurant Neni sind wie in einem Gewächshaus kleine und große Pflanzen arrangiert, die Dachterrasse zieren große Palmen, in der Lounge sprießt es grün aus einer Bretterwand und auch in meinem Zimmer grünt und blüht es aus dem Tisch.
 

Hotspot Monkey Bar

 

Der Hunger und die Entdeckerlust treiben mich schon bald in das Restaurant Neni, und danach muss ich natürlich unbedingt die Monkey Bar besuchen. Das Neni, ein Anziehungspunkt nicht nur für Hotelgäste, ist ein kulinarisches Mosaik aus persischen, russischen, arabischen, marokkanischen, israelischen und vielen weiteren Einflüssen. Auch hier ist alles modern und kreativ eingerichtet mit chilligen Sitzecken, bunten Kissen und vielen schönen Lampen. Dreimal wechsel ich meinen Platz, bis ich schließlich den schönsten Tisch mit dem besten Blick über Berlin und auf die Gäste gefunden habe. Zur Vorspeise wähle ich eine libanesische Spezialität mit dem klangvollen Namen Babaganousch – ein Auberginenpüree vom Grill mit warmem Pita-Brot. Danach gibt es Hühnerstreifen in Mandelkruste mit Süßkartoffel-Pommes und Sweet-Chili-Chutney. Alle sehr gut. Während des Essens beobachte ich die anderen Gäste: viele Hipster, die Typen mit gepflegtem Vollbart und Undercut, die Mädchen mit Blogger-Dutt und in High-Waist-Jeans. Aber auch Familien und Normalo-Gäste essen hier. Eine angenehme, bunte Mischung. 
 

Nächste Station: die direkt angrenzende Monkey Bar. Weil ich Hotelgast bin, darf ich sofort rein, während die externen Gäste unten noch lange auf den Einlass hoffen müssen. Der Beat ist hier um einiges lauter, das Licht gedimmt. Das Szene-Volk sitzt auf bunten Perserkissen wie in einem Amphitheater, ein DJ legt auf, unten glitzert das nächtliche Berlin.

 

Frühstück über den Dächern von Berlin

 

Eine ganz andere Atmosphäre genieße ich am nächsten Morgen beim Frühstück, das im Neni Restaurant in Buffetform aufgebaut ist. Die Stadt unter mir ist noch ganz ruhig und erwacht erst langsam. Es sind nur wenig andere Hotelgäste da. Ich mache es mir in einer chilligen Sofaecke bequem. Mit dem Frühstück hat das 25hours Hotel Bikini Berlin endgültig mein Herz erobert. Die Auswahl unterscheidet sich nämlich gewaltig von dem Einheits-Continental-Frühstück in anderen Hotels. Es gibt warmen Milchreis mit hausgemachtem Apfelkompott und Zimt und Zucker! Ein Tag, der so startet, kann nur schön werden. Den Cappuccino kann man sich selbst an der Maschine machen, außerdem gibt es eine bestens sortierte Auswahl an losen Tees. Wer will, kann mit kleinen Currywürsten, pochierten Eiern, geräuchertem Lachs oder überbackenen Tomaten den Tag starten. Auch die Müsliauswahl mit Joghurts und Wabenhonig ist bemerkenswert groß und abwechslungsreich.


Dann muss ich das Hotel leider verlassen, ein Arbeitstag wartet auf mich. Aber zum Glück darf ich noch eine Nacht in diesem so besonderen Hotel verbringen. Außerdem soll noch dieses Jahr in meiner Heimatstadt München ein 25hours Hotel eröffnen. Bericht folgt ganz bestimmt!

 
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